Meine Schlager-Bücher, Erster Teil (Pos. 0-24)

Hier könnt Ihr Tipps für Bücher zum Thema Musik (Künstler-Biographien, Nachschlagewerke, etc.) geben.

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Musikpepe
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Meine Schlager-Bücher, Erster Teil (Pos. 0-24)

Beitrag von Musikpepe » Donnerstag 24. September 2009, 20:35

Liebe Oldiefreunde,

Dank Bernd (s. seinen Beitrag !) habe ich wieder Lust bekommen, weiter über gute und weniger gute Bücher über/für unsere so schöne und interessante Passion, die vielen Facetten der "Musik allg." zu schreiben.
Ich weiß nicht, wie oft und wie viel ich hier zu listen schaffe,
möchte aber eigentlich diese Auflistungen nach-und-nach für ALLE Musikbereiche machen . .

Denn ich weiß, viele Oldiefreunde hier haben ein viel breiteres Interessenspektrum im musikalischen
Bereich, als hier zu vermuten wäre oder als uns im "memory"-Chat bekanntgeworden ist.

Ich bitte euch, hier nur Kommentare und Reaktionen zu posten, aber darüber hinaus
eigene, hier noch nicht erwähnte Werke, unbedingt auch aufzulisten, Danke sehr !,
darüber aber nur zu Bernds Beitrag "Schlager - Nachschlagewerke" zu schreiben
oder doch einfach einen eigenen Beitrag zu machen, bitte mit den ausführlichen Angaben s. Listung.
Vielen Dank von mir, ich bin neugierig auf jedes neue, mir noch unbekannte "Werk".

Ich hoffe auf eure Mitarbeit, freue mich voller Erwartung über jeden Beitrag, jede Reaktion,
jede noch so kontroverse Meinung oder so . . zu von mir hier erwähnten Büchern, bin da sehr gespannt.



0.Die „Schlager-Bibel“

„Schlager in Deutschland“, Beiträge zur Analyse der Popularmusik und des Musikmarktes,
Herausgeber: Siegmund Helms, das Buch ist fast 40 Jahre alt – und trotzdem: DIE Referenz in
Sachen „Deutscher Schlager“, „unsere“ Memory-Bibel quasi wenn man die Zahl der Zitate hier im Forum
allein aus diesem Werk beachtet. Völlig zu Recht. Ein Team von 15 akribisch genau arbeitenden Musik-Experten hat hier einfach bahnbrechendes geleistet. Eine Fülle s/w-Abbildungen, viele Notenbeispiele, ein gut recherchierter u. umfassender Interpreten (Bio)-Teil, leider nur kleine Bildchen in Paßbildgröße dabei,
viele weniger bekannte Sänger, "Eintagsfliegen" sind enthalten,
sehr memorymäßig wurde da gearbeitet . .
Einband abweisende Broschur, gutes Papier, 16,6x23 cm, Breitkopf & Härtel, Wiesbaden 1972, 392 Seiten

Ein absolutes Muß: (noch gut erhältlich), wer dieses Buch richtig durchgearbeitet hat,
ist fit für „unser“ Memory-Forum hier, auch der Anfänger dürfte damit schon befähigt sein,
fast überall kompetent mitzureden, zu verstehen, einen guten Einblick in die Szene haben . .


Die Kapitel im Einzelnen:

Texter und Komponisten (mit Register) – Texte – Musikalische Merkmale – Plagiate -
Arrangement und Arrangeure – Karnevalsschlager – Schlager in der DDR – Religiöse Schlager -
Interpretation – Schlagerstars - Alphabetisches Register: 1.Schlagerstars 2.Duo’s, Gruppen, Orchesterleiter - Aufnahmetechnik - Die Produzenten des Schlagers - Schlagerfestivals und –wettbewerbe – Schlager in Rundfunk und Fernsehen – Der Diskjockey - Der Kontakt zwischen Hörer und Massenmedien – Die Musikbox –
Zeitschriften und Zeitungen als Werbeträger – Die Plattenhülle – Der Käufer – Die Funktion des Schlagers im Leben Jugendlicher und Erwachsender – Schlager in der Schule – Kleines Fachlexikon (Abkürzungen & Fachausdrücke) –
Die Autoren des Buches – Namen- und Sachregister


Alphabetisches Register (jeweils 3 bis 24 Zeilen zur Biographie/Discographie, im Schnitt: 7 Zeilen)
1.Schlagerstars
Salvatore Adamo, Peter Alexander, Alexandra, Christian Anders, Lale Andersen, Lynn Andersen, Chris Andrews,
Anna-Lena, Antoine (U), Bernd Apitz, Ariane, Lys Assia, Susan Aviles, Vivi Bach, Gus Backus, Hans-Jürgen Bäumler,
Joan Baez, Draga Baleno, Shirley Bassey, Gilbert Becaud, Peter Beil, Ralf Bendix (U), Oliver Bendt, Tanja Berg,
Gaby Berger, Fred Bertelmann, Roy Black, Roberto Blanco, Graham Bonney, Daniel Boone, Jaqueline Boyer, Pierre Brice, Inge Brück, Heidi Brühl, Bully Buhlan, Howard Carpendale, Rudi Carell, Adriano Celentano, Jennifer Christie,
Tony Christie, Petula Clark, Judy Collins, Costa Cordalis, Liani Covi, Heidi Czaikowski, Dalida, Dana, Daniela,
Joe Dassin (U), Drafi Deutscher, Neil Diamond, Sacha Distel, Donovan, Daisy Door, Betty Dorsey, Dorthe, Rex Gildo,
Gitte, Uschi Glas, Karel Gott, Willy Hagara, Francoise Hardy, Rolf Harris, George Harrison, Dieter Thomas Heck,
Heino, Heintje, Johnny Hill, Thomas Hock, Michael Holm, Mary Hopkin, Peter Horton, Chris Howland, Bata Illic,
Tommy James, Sven Jenssen, Joana, Jessica John, Bibi Johns, Tom Jones, Janis Joplin, Udo Jürgens, Renate Kern,
Alfie Khan, Knut Kiesewetter, Carole King (U), Kirsti, Eartha Kitt, Hildegard Knef, Curtis Knight (U), Dagmar Koller,
Rene Kollo, Su Kramer, Peter Kraus, Lotti Krekel, Josef Laufer (U), Daliah Lavi, Bob Lawrence, Zarah Leander,
Vicky Leandros, Lill Lindfors, Lisbeth List (U), Nina Lizell, Lolita, Bruce Low, Lulu, Marion Maerz, Peter Maffay, Mal, Malcolm (U), Britt Malmkjell, Siw Malmkvist, Martin Mann, Manuela, Peggy March, Jürgen Marcus, Tony Marshall,
Ulli Martin (U), Al Martino, Mireille Mathieu, Melanie, Marianne Mendt, Reinhard Mey, Michelangelo, Jody Miller,
Ray Miller, Willy Millowitsch, Billy Mo, Olivia Molina, Angelina Monti, Manfred Morgan, Georgio Moroder,
Peter Morris (U), Nana Mouskouri, Wencke Myrhe, Nella, Olivia Newton-John (U), Babs Nielsen (U), Ulla Norden,
Peter Orloff, Paola, Teddy Parker (U), Jean-Claude Pascal, Petra Pascal, Pascal le Grand, Patricia, Don Paulin (U),
Rita Pavone, Liane Pech (U), Peret (U), Brigitte Petry, Eva Pflug, Michel Polnareff, Edina Pop, Elvis Presley,
Michaela Prunerowa, Freddy Quinn, Dunja Rajter, Ramona, Bill Ramsey, Raphael (U), Iwan Rebroff, Cliff Richard,
Ilja Richter, Miguel Rios, Johnny Rivers, Chris Roberts, Shmuel Rodensky (U), Marika Rökk, Ronny (U), Mary Roos, Randolph Rose, Marianne Rosenberg, Ulrich Roski, John Rowles, Peter Rubin, Barry Ryan, Sandra (U), Michael Schanze, Jupp Schmitz, Willy Schneider, Reiner Schöne, Dietmar Schönherr, Victor Scott, Severine, Sandie Shaw, Ricky Shayne, Yvonne Silova (U), Erik Silvester, Hans-Arno Simon, Bettina Simon, Pat Simon, Frank Sinatra (U), Nancy Sinatra,
Elke Sommer, Bernd Spier, Margit Sponheimer, Dusty Springfield, Kurt Stadel, Ringo Starr, Rod Stewart,
Barbra Streisand (U), Tamara (U), Eric Thomas, Jean Thome, Mon Thys (U), Tonia, Tony (U), Vico Torriani,
Lena Valaitis (U), Caterina Valente, Sylvie Vartan (U), Vittorio, Dionne Warwick (U), Gerhard Wendland,
Juliane Werding (U), Ilse Werner, Nina Westen, Jack White, Roger Whittaker (U), Owen Williams, Wilma (U),
David Alexandre Winter (U), Wolfgang, Tina York (U)

2. Duos, Gruppen und Orchesterleiter
Adam & Eve (U), Bee Gees, De Bläckföss (U), Blue Diamonds (U), Christie, Cindy & Bert, CCR, Dawn, Deep Purple,
Die Flippers, The Free, Frumpy (U), Max Greger, Wyn Hoop & Andrea Horn, Hot Dogs (U), Les Humphries-Singers,
Ilan & Ilanit, Inga & Wolf (U), Horst Jankowski, Paul Kuhn, James Last, Renate & Werner Leismann, Love Generation (U), Manfred Mann, Medium-Terzett (U), Middle Of The Road, Die Minstrels (U), Mouth & McNeal (U), Rolf-Hans Müller,
Werner Müller, Mungo Jerry (U), Ulla & Ulrik Neumann, New Seekers, Esther & Abi Ofarim, Hazy Osterwald,
Los Paraguayos (U), Pop Tops, Rattles (U), T. Rex, Simon & Garfunkel (U), Sitting Bull, Sonny & Cher,
Soulful Dynamics (U), The Supremes, The Sweet (U), Ike & Tina Turner (U), Windows, Helmut Zacharias, Zager & Evans,

(U) steht hier für unvollständig, d.h. hier, es fehlt die Angabe Geburtsdatum und/oder Geburtsort


Kritisch anzumerken ist der Beitrag "Schlager in der DDR" des bekannten Reginald Rudorf, fairerweise muß
man sagen, daß dieser Beitrag aus einer anderen Publikation entnommen wurde.
Denn, über Musik, die durchaus auch sehr guten Tanzmusik-Titel, Sänger und Komponisten "im Osten",
erfährt der Leser garnichts oder nur sehr dürftiges.
Die Mechanismen des Staates, den Kulturbetrieb auf "Linie" zu trimmen, das wird lang und breit erläutert,
durchaus richtig, aber ebend auch allzu bekannt, viel zu oft wiederholt. Hier wurde eine Chance vertan.
Man muß aber sicherlich berücksichtigen, in den 70'er war's ebend noch nicht angesagt,
DDR-Musik zu hören und evtl. gut und annehmbar zu finden. So fehlen viele gute Sänger dieser Jahre
(z.Bsp. Karin Prohaska, Steffen Reuter u.v.a.) aus den östlichen Landesteilen ebend völlig.

Dieses Buch würde unbedingt eine Bearbeitung und umfassende Ergänzung brauchen.

Leider sieht derzeit wohl niemand in Deutschland Chancen für „größere“ Würfe (s. „Spaßfraktion“).

Müssen wir Experten hier, die Herren Dietrich Heinz und Wälz Studer u.a., wir alle Anderen,
uns erst DAS aktuelle, „Unser Schlagerbuch“, selbst schreiben ?
Die memory-Beiträge usw. haben diese Güte doch allemal . . .Wieviel Wissen ist hier vorhanden !!


Gleich weiter, Freunde, verzeiht, es war nunmal mein 1.Standard-Werk im Biobereich . .,
es ist das zu Recht! von vielen nicht mehr erwähnte, weil von Fehler'n nur so wimmelnde Buch:

1. "Das Lexikon des deutschen Schlagers", Matthias Bardong, Hermann Demmler,
Christian Pfarr, Vorwort von: Christian Bruhn, Schott Mainz, Piper München,
2. erw. u. überarbeitete Auflage 1993, ('92 Hermann Demmler, Edition Louis), 464 S.

Ich habe dieses Teil als Grundlage für meine DJ-Auskünfte etc. benutzt, bin öfter dabei
"baden" gegangen und habe selbst die größten Fehler korrigiert und Ergänzungen nachgetragen,
fein u. dünn mit Blei, die alphabetische Titelliste auf 8500 erweitert u. dann abgebrochen . .,
hatte über 15 Jahre die eigentliche Arbeit der Verlage übernommen, eine Neuausgabe . .,
aber alle Versuche, die Verlage zu einer Nachauflage, vielleicht auch Zusammenarbeit zu bringen,
sind endgültig gescheitert. Da ist überhaupt "Nichts geplant" . . "es wird kein Bedarf gesehen"


2. „Unsere Schlagersterne“, Hg. Karl Werner Jenke, Titel: Petra Böttcher, ist DAS Ost-Schätzchen!,
(Vorwort: Margot Ebert). Etwa 90 s/w-Fotos, flott formulierte Texte, stellen Schlager- u. Bandleute in der
63’er DDR vor. Autoren: Jenke, Ruth Adam-Beyer, W. Carle, K.-H. Golka, Ingeborg Murza, K. Raddatz,
W. Rödel, J. Schnakenburg, K. Trummer, Schlußredaktion: DER Ost-Zampano Heinz P. Hofmann.

Beiträge: Heidi Kempa, Manfred Krug (B), Helga Endlich & Heinz-Kunert-Quartett, Brigitte Rabald,
Orch. Alo Koll (4), Nicole Felix (FRA), Die Kolibris, TO Armin Günther, Petra Böttcher, Lutz Jahoda,
Irmgard Hase, TO Helmut Opel, Peter Wieland, Christel Schulze, Dresdner Tanzsinfoniker, Fanny Daal,
Hartmut Eichler, Werner-Trio, Ruth Hohmann, Simon-Franz-Quintett, Volkmar Böhm, TSO Jürgen Hermann,
Bärbel Wachholz, Armin Kämpf, Helga Brauer, Walter Eichenberg TO Leipzig, Radio-DDR-Studio-Chor,
Fred Frohberg, Imre Zsoldos RTO Budapest (Ungarn), Marta Rafael, Virginias, Joachim Hans Fuchs,
Orch. Gustav Brom (CS), Hannelore & Jutta Kalin, Sonja Siewert & Herbert Klein, Robert Steffan,
Günter Gollasch RTO Berlin, Rose-Marie Heimerdinger, Gerry Wolf, TO Astoria, Paul Schröder,
Horlan-Trio Berlin, Eva Schröder-Branzke, Perikles Fotopoulos, Günter-Frieß-Sextett, Jenny Petra,
Günter Hapke, Die 4 Collins, Erszi Barna (Ungarn), Orch. Karel Vlach (CS), Mary Halfkath, Erhard Juza,
Marita Roll & das Evergreen-Sextett (4), Günter Derbsch, Karl Meyer TO “Schwarz-Weiß”, Julia Axen,
Werner-Lange-Quintett, Arite Mann, Orch. Karel Krautgartner (CS), Jiri Popper (CS), Christel Bach,
Hemmann-Quintett, Günter Geißler, Enzo-Trio, Susi Schuster, Perdidos, Harald Cornelius,
Orch. Alfons Wonneberg, Geschwister Donzow, Peter Michael, Columbia Quartett, Helga Depre` (B),
Harry-Seeger-Trio, Ruth Brandin, Die 4 Teddies, Rica Deus, Steffen Reuter, Orch. Fips Fleischer,

Inhaltsverzeichnis, Halbleinen, 14,5x20,5 cm, Lied der Zeit Musikverlag, Berlin 1963, 177 Seiten


3. „Schlagersterne“, Hg. Karl Werner Jenke, Titel: Frank Schöbel, ist DAS Ost-Schätzchen, 2.Teil,
(Vorwort: Verlag). Erneut etwa 90 s/w-Fotos, Schlager- u. Bands in der DDR 1966,
internationale Gäste aber jetzt im Extra-Teil!,
Autoren: Jenke, Alexander (?), Dieter Schneider, Helga Heine, M. Knoll, A. Langer,
J. Schnakenburg, K. Trummer, H.-J. Voigt, Ruth Adam-Beyer, W. Rödel, Ch. Zerrgiebel, W. Ziegenrücker,
2 Beiträge aus „Melodie und Rhythmus“, Jg. 1964, Schlußredaktion: H.J. Voigt, W. Gorges

Beiträge: Fred Frohberg, Ruth Brandin, Sputniks, Bärbel Wachholz, Christian Schafrik, Kolibris,
Hartmut Eichler, Karla Schreiter, Walter Eichenberg & RTO Leipzig (4), Helga Brauer, Frank Schöbel,
Marita Roll & das Evergreen-Sextett, Perikles Fotopoulos, Karin Prohaska (B), TO Alo Koll (4), Rica Deus, Andreas Holm,
Orch.Günther Kretschmer, Manfred Krug, Rosemarie Ambe`, Jürgen-Heider-Swingtett, Julia Axen, Ingo Graf,
Helga Endlich & Heinz-Kunert-Quartett, Lutz Jahoda, Gitta und Rena, Orch. Fips Fleischer, Christel Schulze,
Ten Oliver/Klaus Sommer, Simon-Franz-Quintett, Britt Kersten, Peter Wieland, Großes TSO Jürgen Hermann,
Gisa Lindholm, Roland Neudert, Radio-DDR-Studio-Chor, Günther Hapke, Gipsy, Die 4 Brummers,
Susi Schuster, Robby Lind, Karl Meyer TO “Schwarz-Weiß”, Rose-Marie Heimerdinger, Rene`Carsten,
Columbia Quartett, Ellen Tiedtke, Manfred Raasch (+’65), Die 4 Spatzen, Volkmar Böhm, Andrea Frank, Herbert Roth & seine Waldbietels, Mary Halfkath, Helga Depre`& Siegmar Leistner, Dresdner Tanzsinfoniker (4), Petra Böttcher,
Erhard Juza, Orch. Alfons Wonneberg, Lilo Nobst, Günter Geißler, Amigos, Heidi Kempa,
Steffen Reuter, Franke-Echo-Quintett, Christa Keller, Enzo-Trio, Karin Heyn, Hans Hick, Winni Berg,
Günter Gollasch RTO Berlin (3), Will Brandes (B), Medium-Terzett, Orch. Kurt Edelhagen,

International: Judita Cerovska (CS), Richard Adam (CS), Orch. Karel Krautgartner (CS), Juliette Greco (FRA),
Louis Armstrong (USA), Vaclav Kucera & Ensemble (CS), Havazelet Ron (ISR), Bianca Cavallini (SWE),
Peter Michael (DNK), Jane Swärd (SWE), Billy Sanders (GBR), Jacqueline Boyer (FRA), Rec Demont (SUI),
Jiri Popper (CS), Vanna Olivieri (FRA), Orch. Gustav Brom (CS),

Inhaltsverzeichnis, Halbleinen, 14,5x20,5 cm, Lied der Zeit Musikverlag, Berlin 1966, 192 Seiten

Jeder Schlagerfreund der 60’er, jeder Schlager-Historiker kommt an diesen Büchern nicht vorbei, ein Muß.
Beide LdZ-„Schlagersterne“ werden ab und zu in der Bucht für 7-9€ angeboten, leider oft lieblos erläutert,
so daß Oldie- u. Sammlerfreunde oft wohl deren wahre Bedeutung nicht erkennen. Interesse?: Zu empfehlen ist unbedingt, sich zuerst mit der 63’er Ausgabe zu befassen. In der 66’er Edition sind doch eine ganze Reihe Künstler
erneut vertreten, der Grad der Überarbeitung & Ergänzung zum Buch v. 1963 ist leider nicht so üppig.

Es gilt: Zahl in Klammern: entspricht Seitenzahl Beitragsumfang,
ohne Angabe: immer eine, ganze Seite.
Ein B in Klammern heißt: Hier gibt es die biografischen Standardangaben: Geburtsdatum/Geburtsort!

4. „Schlager-Jahrbuch, 1965, Eine ungewöhnliche Hit-Parade, mit vielen Starautogrammen“
(auf der Rückseite) und 8 ganzseitigen, traumhaft schönen Künstlerfoto’s, .ist ein Prachtstück !!,
unter der Redaktion & mit Interviews v. Rolf Schmitz werden Top-Stars u. Nachwuchskünstler `65 vorgestellt,
(Kein Inhaltsverzeichnis):

Größere Beiträge (Seitenzahl, o. Angabe: 1 ): Siw Malmkvist (2), Thomas Fritsch, Petula Clark,
Heidi Brühl (2), Dorthe (2), Cliff Richard (4), Freddy (2), Wencke Myhre (2), Connie Francis,
France Gall (2), Peggy March (2), Charles Aznavour, Sacha Distel, Edith Piaf, Nat „King“ Cole,
Juliette Greco, Hildegard Knef, Peter Alexander, The Beatles (4), Manuela, Drafi Deutscher,
H.-J. Bäumler (2), Rex Gildo & Gitte Henning (4), Caterina Valente, Vico Torriani, Bernd Spier (2),
Diana Ross & The Supremes (2), Die Peanuts, BEAT (2), Rita Pavone, Schlagerjahr 1965 (2), Conny Froboess (3)

Kleinere: Margot Eskens, Lolita, Gerhard Wendland, Nana Mouskouri, Gigliola, Bobby Solo, Mina, Belina,
Esther & Abi Ofarim, Carmela Corren, Corry Brokken, Udo Jürgens, Francoise Hardy,
Martin Lauer, Peter Hinnen, Medium-Terzett, Pierre Brice, Ronny, Ralf Bendix, Paul Kuhn,
Frank Sinatra, Harry Belafonte, Elvis, Fats Domino, Sammy Davis jr., Louis Armstrong, Mahalia Jackson, Doris Day,
Eartha Kitt, Trini Lopez, Dean Martin, Barbara Streisand, Vicky, Sandie Shaw,
Wanda Jackson, Shirley Bassey, Brenda Lee, Suzie, Blue Diamonds, Everly Brothers, Nini Rosso,
Roy Orbison, Ray Conniff, Bert Kaempfert, Billy Vaughn, The Searchers, Rolling Stones, Gus Backus,
Billy Mo, Chris Howland, Bill Ramsey

Pappe celloph., weiß, 21,5x28 cm, Bastei-Verlag Gustav H. Lübbe, Bergisch-Gladbach 1965,80 S. ,

5. „Schlager-Jahrbuch 2, 1966, Interviews, Schlagertexte, 200 Bilder“, . Prachtstück, Teil 2,
die ganze Wertschätzung dieser Musik zu damaliger Zeit, der Aufbruch und das Abenteuer in einem
opulenten Bildband, 4-5 Farbfoto’s, sehr viel exzellente S/W-Aufnahmen, schöne Bio-Abrisse,
auch Werbeblätter bei, ein Zeitzeugnis vergnüglichster Art.
Auflistungen: Goldene Schallplatten u. Verkäufe: „Die singenden Millionäre“ . . leider, und
der Recherche sehr abträglich: Wieder kein Inhaltsverzeichnis !
.
Los geht die 66’er Ausgabe, ohne Vor-Bermerkung! mit Beatles & Stones . .

Größere Beiträge: Beatles (4), Stones (3), Udo Jürgens (4), Gilbert Becaud, Hildegard Knef,
Esther & Abi Ofarim, Sonny & Cher, Simon & Garfunkel, Bob Dylan (2), Wencke Myhre (2), Manuela,
Marion Maerz,, Drafi Deutscher (1 ganzseitiges Foto, Aufschrift: „Umstritten: Drafi Deutscher“), Rex Gildo,
Peter Alexander, Roy Black (2), Nancy & Frank Sinatra, Freddy (2), Petula Clark (2), Radio Luxemburg (2),
Elvis Presley, Barbra Streisand (2),


Kleinere: Kinks, Beach Boys, Walker Brothers, Spencer Davies Group, Hollies, Lovin`Spoonful, Yardbirds,
Mc Coys, Who, Herman’s Hermits, Mamas & Papas, Troggs, Dave Dee & Co., Graham Bonney, Small Faces,
Mindbenders, Monks, Peter + Gordon, Casey Jones, Lords, Rainbows, Rattles, Thomas Fritsch, Mary Roos,
Michael Maien, Juliette Greco, Edith Piaf, Dalida, Charles Aznavour, Jean-Claude Pascal, Adamo, Sacha Distel,
Mireille Mathieu, Francoise Hardy, Joan Baez, Donovan, Dominique, Christopher & Michael, City Preachers,
Bernd Spier, Hans-Jürgen Bäumler, Vicky, Gitte, Suzanne Doucet, Heidi Brühl, Katja Holländer,
Johanna von Koczian, Marika Marky, Gudrun Stascheit, Katja Ebstein, Brigitt Petry, Elisa Gabbai, Cilla Black,
Alma Cougan, Helen Shapiro, Susan Maughan, Carol Friday, Marianne Faithfull, Ronny, Margot Eskens,
Siw Malmkvist, Lill Lindfors, Sandie Shaw, Chris Andrews, Dusty Springfield, Camillo Felgen, Dieter Th. Heck,
Charlie Hickman, Gus Backus, Chris Howland, Bert Kaempfert, Horst Jankowski, Ray Conniff, Dean Martin,
Al Martino,

Pappe celloph., schwarz, 21,5x28 cm, Bastei-Verlag Gustav H. Lübbe, Bergisch-Gladbach 1966,80 Seiten.


Beide Bücher sind noch hier und da für 10-40 € im Antiquariat, auch in NL/DK, man muß sich sputen,
diese Bände noch zu bekommen. Warum gab‘ es nur 2? Wer weiß darüber irgend etwas?
. . .und all die ganzen Pop/Rock-Künstler der Zeit sind so selbstverständlich dabei . .Das sind Schlager!,
in des Wortes reinster Bedeutung. Und Oldies, alles Stoff auch für unseren Sender . .Meine Meinung.


6. "Das große Unterhaltungs-Lexikon", Georg Seeßlen/Bernt Kling, Hg. Bernhard Roloff,
Gondrom Verlag, Bayreuth, Roloff Verlag, TV- und Film-Schwerpunkt, wenig ergiebig
für Schlagerleute u. Bio, die alten deutschen Stars sind vertreten, bis 1950 so . . , 330 S.

Muß man nicht . . . haben, für den Lexika-Sammler und Filmschlager-Freund sicher brauchbar.

7."Unterhaltungskunst A-Z, Reihe "Taschenbuch der Künste", im Autorenkollektiv u.a.
Heinz P. Hofmann u. Dieter Moll, Henschelverlag, Berlin-DDR 1977, 344 S.

sehr ergiebig für viele DDR-/osteuropäischen Schlagerleute u. Beatgruppen, auch Rock, Zirkus usw.,
ist ein "Kramladen", aber gut recherchiert, viele seltene Biografien, gut redigiert, schon ein Soll . .


8. „Rendezvous mit Schallplatten-Stars, Bekannte und beliebte Künstler in Wort und Bild“,
v. Bertelsmann-Schallplattenring, ist ein schmales Bändchen mit schönen Foto’s.
Sehr salopp, im Bäderstil der 50’er Jahre werden Künstler im Bertelsmann-Programm v.
Anfang der 60’er Jahre vorgestellt. Immer eine Seite Text, dem beigeordnet jeweils ein ausdrucksstarkes,
meist ganzseitiges s/w-Foto (Titelbild: Jan & Kjeld, Rück: Christine Görner, Operndiva),

Broschur, 11,8x18,9 cm, Bertelsmann GmbH, Gütersloh, 1. Auflage 1961, 64 Seiten

Die Künstler:
(Allgemeine Angaben zu Karriere u. Karrierestart, keine Geburtsdaten),

Dirigenten: Wolfgang Sawallisch, Dean Dixon, Friedrich Tilegant,
Pianisten: Branka Musulin, Alexander Jenner,
Opernsänger: Christine Görner, Sari Barabas, Eberhard Wächter, Kurt Böhme,
Jazzer: Lionel Hampton, Oscar Pettiford,

Wiener Sängerknaben, Heinz Maria Lins, Jan & Kjeld, Dalida, Willy Millowitsch, Annie Cordy, Bobbejaan,
Zarah Leander, Jimmy Makulis, Ilse Werner, Bruce Low, Peter Kreuder, Kurt Henkels, Eddie Constantine,
Christa Williams (Christl Bojarzin), Macky Kasper, Otto Kermbach (Kapelle),
Heinz Munsonius (Akkordion), Mahalia Jackson,

Anhängend ein Discographie-Teil, aktuelle Schallplatten-Aufnahmen (Titel))
Hat irgendwie was Edles. Für den Schallplattenfreund wohl schon ein lohnenswertes Objekt.


9. "Das Schlagerbuch", von Didi Zill, inclusive 2 CD's mit 38 Originalaufnahmen,
Polymedia Marketing Group GmbH, Hamburg 1999, Universal Music Group, Großformat, 115 S.

auch ein Muß, die tollen Foto's, einzigartig, jeder kennt Didi's Sangeskünste, wie er losfetzt in
"Rock'n'Roll Made in Germany", seinem Hitparaden-"Erfolg", seine LP, seine herausragende
Stellung als Insider und Künstlerfotograf, der den Künstler "Mensch" sein läßt. Fast 40 liebevoll
geschriebene biografische "Abrisse" der 70'er, Discografie einiger Hits, opulente Aufmachung.
Gute, brauchbare CD's , Universal sorgte dafür. Ist ein Prachtstück, das man immer wieder gern
zur Hand nimmt, ebend "mehr" als ein Buch, schon ein multimediales Kunstwerk, zeitlos schön.

10. "Die deutschen Schlager der 70'er", -Alle Stars und ihre Lieder-, von Dieter Moll,
Heel Verlag GmbH Wintermühlenhof/Königswinter, 1996, Großformat, 160 S.

Vieles zum zuvor besprochenen Werk gilt hier ebenso. Klasse Foto's und Bilder, Gute, sehr originell
geschriebene Biografien -wir kennen und schätzen !!! den Dieter ja auch hier im Forum für seine so
überaus profunden Beiträge. Guter Anhang mit schönen Übersichten, die Einordnung bestimmter,
stilbildender Schlager in die gesellschaftliche Entwicklung, ein angenehm "distanzierter" Unterton
macht dieses Buch auch zum Muß. Ich nehm' es, genau wie den "Didi", gern zur Hand.

11. "Schlager Festival der 80'er Jahre", Chronik eines Jahrzehnts, incl. 4 CD's - BMG-Originale,
Wissen Media Verlag GmbH, Gütersloh/München, Verlagshaus Stuttgart/Weltbild 2002, 114 S.

Ist zunächst mal eine tolle CD-Box, ich habe das Ding für den Spottpreis von 18,- € bekommen.
Schöne, originelle Promo-Foto's, BMG läßt grüßen, gute Biografien der 80'er Schlagerbarden,
Titel-Listen ihrer Erfolge, eine kleine Zeit-Chronik bringt alles mal in Zusammenhänge, welche
Zeiten "brachten" wie "zwangsläufig" welche Schlager, ein Thema, wozu hier noch einige Editionen
vorgestellt werden sollen. Ich halte auch diese "erweiterte" CD-Beilage für ein eigenständiges Buch,
sehr praktikabel und informativ, die Musikaufnahmen sind aber nicht allzu repräsentativ für die
80'er, die dominante Stellung der "Polydor" in früheren Jahrzehnten hat ebend keine Company mehr
erreicht.

12. "Das große Oldie Lexikon", mit Hitparaden-Übersicht US/UK/D, von Julia Edenhofer,
bietet etwa 5000! biografische Abrisse, die jeweiligen Chartpositionen ihrer Hits in den
3 Ländern (Discografie), die bekannten Schlagerleute,
handlicher, cellophan. Pappeinband, Weltbild, Gustav Lübbe Verlag 1993, 700 Seiten

Ein absolutes Muß . .für jeden Schlager-, Pop- und Rock-Fan, wer diesen überaus handlichen
Band einmal „im Griff“ hatte, wird das Ding nicht mehr missen wollen, besonders wer sich für
die interessanten US/UK Wechselbeziehungen, die jeweiligen Nachzieher, interessiert, ist hier
zunächst gut bedient. Auch der Coverversionen-Mann kann hier gut Anfänge recherchieren.
Störend manchmal die allzu frauliche Schreibe (für mich), „gutaussehend“ als Kategorie.
Ausreichend Platz auf den Seiten macht das Buch ideal für eigene Ergänzungen & Korrektur.


13. "Sternenhimmel", Polydor, -Die Chronik einer deutschen Schallplattenmarke, v. Bettina Greve,
Polydor-Frau, Faktenfülle, Geschichte, Tabellen u. Übersichten, leider kein Spitzenpapier,
daher interessante, aber nur mäßige Foto’s, egal.1.Auflage, Verlagsgruppe Koch/Hannibal 2001

Ein absolutes Muß . .für den Schlagerfreund, Plattensammler, Historiker.
Obwohl leider durch die Nähe der Autorin zur Polydor viele Fragen offen bleiben, Fakten verschwiegen werden, aber das, was erläutert und preisgegeben wird, läßt das ganze Dilemma der Polydor seit der Verhunzung des eigenen Labels und div. Verkäufen erkennen.
Wer den deutschen Schlager mag, bei wem der Name „Polydor“, wie bei mir, auf alle Zeiten besonders klingen wird, ebend den „Zauber“ hat, der kann sich beim Lesen zunehmender Wehmut nicht erwehren,
wie konnten „Sie“ das bloß tun . . .

Begleitend zum Buch gibt es von den „Bären“ eine schöne LP-große Box mit 8 CD’s feinster
„Polydor“-Aufnahmen, eine witzige DVD mit einem S/W-Film über das „Plattenmachen“,
und eine 150-seitige Dokumentation dazu, Erläuterungen und Foto’s zu den 8 Dekaden-CD’s.
Ich habe die Editionen immer noch im Abkauf gesehen, auch jeweils einzeln und zusammen.


14. "Völlig losgelöst", Die Musik der Achtziger, v. Frank Laufenberg, ist ein chronologisch
aufgebauter Jahres-Almanach, streng orientiert nach den Chart-Positionen der 80’er Jahre US/UK/D,
Broschur, einzelne S/W-Foto’s, naja, Econ & List Taschenbuch Verlag, 1999, 232 Seiten.

Kein Muß . .ein Erinnerungsbuch, bio- und viel discografische Fakten bringen ein kurzweiliges Lesen, die Einordnung in die Zeitgeschichte und ein paar Zusammenstellungen tun ein übriges,
viele amüsante Entstehungsgeschichten runden den „Bericht“ des medienerfahrenen Musik-Profi’s ab.


15. „Schön ist es, auf der Welt zu sein“, Die neue deutsche Schlagerwelle, v. Jürgen Seibold,
bietet Schlager-Texte, einzelne, schöne s/w-Abbildungen, ein kleines, knapp gehaltenes Schlager-Lexikon mit ein paar Bio-Angaben, einige Übersichten, einen Abriß der Schlager-Geschichte und Interviews,
sowie eine Index-Liste,
Heyne-Taschenbuch-Verlag, „Allgemeine Reihe 01/11007“, 1998, 254 Seiten.

Ist nur bedingt zu empfehlen . , da es nicht viel Neues bieten kann. Die Interviews sind kurzweilig,
zumindest der Anfänger bekommt einen guten Überblick zur Schlagerszene.


16. „Ein Lied kann eine Brücke sein“, Die deutsche und internationale Geschichte des
Grand Prix Eurovision, von Jan Feddersen, Vorwort: Joy Fleming, - ist das Standardwerk über Europas Schlager-Festival, die „Grand-Prix-Bibel“.
Hier hat F., ein Fan und profunder Kenner, fast „aus dem Stand“ ein Prachtstück geschaffen.
Ausgehend vom 1. Deutschen Vorentscheid, 1.Mai 1956, der vielleicht gar nicht stattfand?
bis zum 2001 Grand Prix in Kopenhagen gibt es eine Fülle von Fakten, schönen Foto’s und
O-Stimmen, dazu Interviews und Kommentare vieler Künstler und Macher, das ist flott geschrieben.
Übersichtliche Tabellen zu jedem Fest, ein schönes Register („Hall Of Fame“) mit den Kurzbiografien und GP-Taten der Teilnehmer aus den deutschsprachigen Ländern, sehr neckische Snack- und Cocktailempfehlungen „a la Teilnehmer-Länder“ für die ultimative Grand-Prix-Party zu Hause.
Sehr schön sind auch eingefangene Mini-Berichte zum Mythos GP von einigen deutschen Fans.
Broschur, feinstes Papier, Hoffmann & Campe, Hamburg 2002, 430 S.

Ein Muß . . .für den gut informierten Musikfreund, für jeden „ernsthaften“ Schlagerfan.
Das Ding ist noch sehr gut zu bekommen, momentane Angebote bei Amazon & Co. liegen bei 7-79 €.
Ob es irgendwann eine Ergänzung oder Neuausgabe geben wird? Das ist unsicher, die gegenwärtige Entwicklung, das Stimmverhalten vieler osteuropäischer Staaten etc., die schwindenen Erfolgschancen der Westeuropäer, die Suche nach DEM Super-Modus, den es niemals geben wird, das alles spricht wohl eher dagegen. Unklar ist, ob diese Veranstaltung überhaupt viel Zukunft hat.

17. „Die Schlager der 70er Jahre-Quizbuch“ von Meike Schulz, ist ebenso ein feines Prachtstück.
Witzig, liebevoll mit symphatischer Schreibe und sehr schönen Ideen ist S’s kleines Büchlein
DIE Anregung für die größere Schlager-Party, für fröhliche „Wissensrunden“ bei Familienfesten.
Dabei sollte man die vorgegebenen Quizfragen als „freie“ Anregung nehmen, man kann hervorragend „variieren“ und selbst kreativ werden. Selbstverständlich gibt es einen Lösungs- und Auswertungsteil,
ein paar S/W-Coverabbildungen zur Auflockerung, die tolle Handlichkeit, der poppige Einband.
Pappe, Bassermann’sche Verlagsbuchhandlung, Niedernhausen, 1998, 181 S.

Beispiele:
Große Hits – die Interpreten? Duo’s – die Partner dazu? Die Geburtsorte der Stars?
Tatsächlicher Name – Pseudonym? Wie geht’s weiter im Text?
Welchen bürgerlichen Beruf hat der Star? Originalversion – Coverversion . .usw. usw.
Es kann ja auch schwierig werden, warum nicht?

Wer sowas mag, das Ding sich noch zu besorgen ist kein Fehler . . .


18. „Ein Festival im Kornfeld“, Kleine deutsche Schlagergeschichte, von Christian Pfarr, ist alles,
aber KEINE Schlagergeschichte. Irreführend! Größtenteils sehr tiefgründig, mit allg. Sachkenntnis,
viel Hintergrundwissen und nicht „vorführend“ versucht P. zu argumentieren. Anhand ausgewählter Schlager sollen „typische“ Textmuster zu Zeitgeist und Weltlage „rausgearbeitet“ werden.
Nutzbringend ist die Übersicht der „zitierten“ Schlager, etwa 50 Lieder, mit Komponist/Texter UND Musikverlag!,
wo findet man schon letztere Angabe . .DAFÜR ist diese Liste leider zu kurz . .
Eine Reihe guter Promo-S/W-Abbildungen (Labels/TV), mal ne‘ Autogrammkarte . .

TB brosch., Reclam-Verlag Leipzig, 1997, 192 S.

Wer über Schlagertexte partout „philosophieren“ will . . Für mich: Ein sinnloses Unterfangen.


19. „Schlager-Star-Parade `69“, die 1.Ausgabe eines Sammelbandes „mit freundlicher Unterstützung der
Schallplatten-Industrie“
, auf leider sehr minderwertigen „Löschpapier“ waren etwa 169 Plätze für die später
am Zeitungskiosk oder im Nachbezug erhältlichen Bildchen (Stck. einst 10 Pfennig/Bildertüte) vorgesehen.
Der Bergmann-Verlag betrat damit Neuland. Besser bekannt sind Allen sicher die jahrelangen Fußball-Bilder-
Ausgaben, für alle WM, EM, Nationalmannschaft oder Olympia, die Bergmann-Bilder waren Kult bis Ende der 70’er
langsam die Italiener von Pannini begannen, alle deutschen Editionen aufzukaufen und einzustellen . . .
Kleine Textblöcke mit biografischer Skizze u. ein wenig Titelangabe waren vorgedruckt worden.

Frage: Gab‘ oder gibt es tatsächlich weitere Ausgaben mit Schlager-Sammelbildern?
Von Bergmann weiter, wie ja angekündigt, von Anderen? Im Netz konnte ich nichts finden.
Wer was weiß, den Bitte ich herzlich, hier doch mal Auskunft zu geben ! Ich danke für jede kleine Nachricht.


Ehrensache vollständig, Texte: Kurt Eisenberger, Sophia Trawinski, Heft in „Malbuchcharakter“,
Einbd. Leinen, 25,3x21 cm, Farb-Bilder: jeweils 10,3x7,3 cm, Bergmann Verlag, Unna 1969, 48 S.

Star‘s:
Bonzo Dog Doo Dah Band, Mary Roos, Nina Lizell, Shirley Bassey, Rex Gildo, Puckie & die Fohlen, Gigliola Cinquetti,
Dutch-Swing-College-Band, Al Martino, Franky & Su, Dunja Rajter, Michel Polnareff, Kirsti, Buddy Caine,
Mireille Mathieu, Lolita, Billy Mo, Mary Hopkin, Corry Brokken, Wencke Myhre, Ulla & Ulrik Neumann, Jennifer,
Erik Silvester, Nana Mouskouri, Siw Malmkvist, Wanda Jackson, Willy Millowitsch, Renate Kern, Bill Haley,
Suzanne Doucet, Nancy Wilson, Beach Boys, Michael Holm, Traffic, John Rowles, France Gall, Tonia, Lou Rawls,
Peggy March, Brigitt Petry, Inga, Vic Dana, Peter Kraus, Easy Beats, Heidi Brühl, Golden-Gate-Quartett, Bill Ramsey, Jacqueline Boyer, Freddy Brock, Anna-Lena, Peter Beil, Dorthe, Belina, Gerhard Wendland, Teeny, Hot Dogs,
Jacques Dutronc, Manfred Mann, Roy Black, Juliette Greco, Daniela, Casey Jones, Angelina Monti, Antoine,
Peter Alexander, Roland W., Botho-Lucas-Chor, Beatles, Pretty Things, Gitte, Peter Orloff, Christiane Maybach,
Nina & Frederik, Gilbert Becaud, Manuela, David Garrick, Esther & Abi Ofarim, Graham Bonney, Tom Jones,
5’th Dimension, Peter Rubin, Toni Hendrik (Five), Jean-Claude-Pascal, Rita Pavone, Don Partridge, Thomas Fritsch,
Helga & Klaus, Gus Backus, Heino, Lale Andersen, Vico Torriani, The Lords, Howard Carpendale, The Nice,
Karel Gott, Rattles, Michael Meyen, Gaby Vesper, Pat Boone, Cliff Richard, Udo Jürgens, Herman’s Hermits,
Caterina Valente, Horst Jankowski, Hildegard Knef, Hamburger Fernsehballett, Petula Clark, Sandie Shaw,
Josef Laufer, Peppino de Capri, The Shadows, Pink Floyd, Les Shalom, Conny Froboess, Ralf Paulsen, Dave Dee & Co., Sandra & Sharon, Jimi Hendrix, Vicky Leandros, Uschi Glas, Freddy Quinn, Ivo Robic, Francoise Hardy, Adamo,
The Smoke, Bee Gees, Wonderland, The Who, Small Faces, Barry Ryan, Vivi Bach, Dietmar Schönherr,
Renate & Werner Leismann, Alexandra, Marion Maerz, Chris Howland

20. “44 Schlagerinterpreten, Porträts & Fotos”, Hg. Klaus Klingbeil, Vorwort: Verlag, ist das 3.Ost-Schätzchen,
Ausführliche, 3-6-seitige Beiträge zu Biografie & Karriere, discografische & Titelangaben im Text, s/w-Bilder,
Pappband celloph., mieses Papier,26,5x23,5 cm, Lied der Zeit Musikverlag, Berlin 1978, 193 S.

Die 44 Interpreten:
Peter Albert, Hans-Jürgen Beyer, Holger Biege, Magdi Body (Ungarn), Uschi Brüning, Gjon Delhusa (Ungarn),
Ljupka Dimitrovska (SFRJ), Chris Doerk, Jürgen-Erbe-Chor, Veronika Fischer & Band, Dagmar Frederic, Karel Gott (CS), Michael Hansen & die Nancies, Monika Hauff & Klaus-Dieter Henkler, Heidi & Siegfried, Jens Heller, Monika Herz,
Andreas Holm, Bisser Kirow (Bulgarien), Zsuzsa Koncz (Ungarn), Jiri Korn (CS), Kati Kovacs (Ungarn), Aurora Lacasa,
Doina Limbasanu (Rumänien), Thomas Lück, Angelika Mann, Gabriele Munk & Ingo Krähmer, Vaclav Neckar (CS),
Irina Ponarowskaja (SU), Alla Pugatschowa (SU), Ingrid Raack, Dean Reed (USA), Maryla Rodowicz (Polen),
Sandra Mo & Jan Gregor, Vera Schneidenbach, Frank Schöbel, Hartmut Schulze-Gerlach (Muck), Ivica Serfezi (SFRJ), Urszula Sipinska (Polen), Dina Straat, Regina Thoss, Helena Vondrackova (CS), Siegfried Walendy, Jürgen Walter,

Auch dieses Buch sollte ob der Faktenfülle und des authentischen, zeitgemäßen "O-Tones aus der OstSzene"
ein absolutes Muß für jeden Ostmusik-Bewegten sein, der einfach mehr wissen will zu Künstlern & Werk.


21. „Parlez-moi d’amour! – Kleine Biographie des Schlagers“ v. Bodo Brodt, ist ein betagtes, schmal-dünnes, zartrosa Kleinod. B. parliert in der Nachkriegszeit munter „durch die Zeiten“. Er erzählt Anekdoten und Überliefertes, Heiteres und Nachdenkliches, immer zur Geschichte des Schlagers, dessen Wurzeln in den musikalischen
Bühnenwerken und in der Historie der Minnesänger und Troubadoure im Mittelalter, oder von Vagantenlied bis Fado.
Als fiktiver „Meinungskrieg“ mit einer imaginären, zuweilen aber sehr realen „Leserin“ angelegt,
(Was ist das, ein Schlager? Wo sind Grenzen? Evergreens?) läuft dieses Duell auf-und-ab. Es vermittelt dabei viel Hintergrundwissen, erwähnt auch, wie es viele Werke von hier? übernommen haben, die Mär des Brockhaus,
Alexander Girardi, ein Wiener Schauspieler, hat den Schlager-„Begriff“ begründet.
Der hätte in einer Revue, Wien 1881, „Kinder, das hat eingeschlagen“ gesagt, nach dem besonderen Erfolg
eines seiner Lieder, ihm angezeigt durch mehrere auffälligste da capo’s.
Damit wär DER somit quasi der "Vater" des Schlagerbegriffs gewesen.

Ich denke eher nicht, glaube da selbstbewußt, das hat sich unabhängig und gleichrangig entwickelt,
auch die Berliner Sprache kannte sicher schon lange dieses Wortspiel:
„Schlagen-Treffen-Treffer-und? . oder ähnlich“, das/der engl. Hit, vieles ist naheliegend.

zitiert, aus diesem Buch, S. 41:
„Einer der beliebtesten Titel war . .
im Jahre 1728 „Komm, mein Schatz . . .(wir trinken ein Likörchen)
im Jahre 1828 „Komm, mein Schatz . .
im Jahre 1928 „Komm, mein Schatz . .
Sie meinen, daß diese Zeile bis 2028 längst in „Komm, mein Traktor . .oder in Komm, mein Robot . . .
abgewandelt worden ist?“

Zitat Ende.

Wer wird sich da im Jahre 2010 ein herzhaftes Schmunzeln verkneifen wollen.

Reihe „Kumm-ologien“, Illustrationen v. Bele Bachem (Renate Gabriele Böhmer, 1916-2005).
Heftdruck, dickes Löschpapier, 10x20 cm, Kumm Verlag, Offenbach/M. 1956, 44 Seiten


22. Lexikon/CD-Katalog „50 Jahre Amiga, 1947-1997“, Amiga ist das älteste, noch existierende deutsche Schallplattenlabel, das Ding war mal ne‘ Beigabe zu einer CD-Box,
Vorwort: Thomas M. Stein, BMG-Geschäftsführung (DER unselige RTL Couch-Potatoe heute),
Die biografischen Texte verfaßte Chris Rohowski,
kleiner Amiga-Cover-Katalog, s. Künstlerliste, pro Künstler 1 Blatt im CD-Coverformat,

Beiheft im CD-Format, Hansa Musik Produktion GmbH, 1997

Künstler:
Amor & die Kids (u. die Herzbuben, U), Olaf Berger, Berluc (U), Hansi Biebl, Holger Biege, Ruth Brandin, City (2, U), Stefan Diestelmann & Co., electra (2), Electric Beat Crew, Gunther Emmerlich, Engerling (U), Veronika Fischer (2),
Ute Freudenberg & die Gruppe „Elefant“, Fred Frohberg, Gerhard Gundermann, Nina Hagen, Helga Hahnemann,
Jürgen Hart, Hauff & Henkler, Monika Herz, Jessica (U), Karat (2, U), Karussell (2, U), Manfred Krug, Klaus Lenz,
Lift (2, U), Angelika Mann, Muck (Hartmut Schulze-Gerlach), Thomas Natschinski, Neumi’s Rock Circus (U),
Oktoberklub (2), Pankow (U), Pension Volkmann, Possenspiel, Puhdys (2), Renft (2), Rockhaus (U), Herbert Roth,
Gaby Rückert, Frank Schöbel (2), Gerhard Schöne, Silly (2), Stern Meissen (2, U), Barbara Thalheim, Transit (U),
Bärbel Wachholz, Petra Zieger & die Smokings, Wolfgang Ziegler, Die Zöllner,


23. „Wochenpost - Rock & Pop International“ , eine Misch-Edition von redaktionellen, neuen Artikeln,
mit bereits in der DDR-Wochenzeitung „Wochenpost“ erschienenden, älteren Musik-Beiträgen. Mit Inhaltsverzeichnis.
Das Ding ist sicher eine kostbare Rarität. Verkauft wurde diese Sonderausgabe in kleiner Auflage zum Journalisten-„Solidaritätsbasar“ 1978, am Stand dieser Zeitung, für 5 Ostmark, glaube ich. Die „Wochenpost-Musik-Kartothek“ begann mit Ausgabe 1/1975 unter der Rubrik „Keller“, es waren Viertel?- und/oder nur Halb-Seiten,
zum „Ausschneiden und Sammeln“ markiert . . .

Frage: Hat das jemand der Leser hier getan?, hat einer diese „Kartothek“?
Ich würde gerne Kontakt aufnehmen wollen, das evtl. kopieren wollen . .
Also, Bitte, meldet Euch mal, Amiga’s & Amigo’s!“


DIN A5, schlechtes Holzpapier, Foto's in Zeitungs-Quali, Verlag der Wochenpost, Berlin 1978, 100 Seiten

Redaktions-Porträts: (Reichlich Angaben zur Karriere, Festivals, Preise, Discografie, TV)

Die Gitarreros, Silly, Stern Meissen, Die Puhdys, Karat, NO 55 (U,1), City (U,1), Gruppe Karussell, electra, Pankow (1), Lutz Kerschowski & Band (1), Peter Maffay (B), Ulla Meinecke (B), Alphaville (1), Klaus-Lage-Band (1), Nena,
Depeche Mode (1), Eurythmics (1), A-ha, Billy Bragg (1), Europe (1), G.E.S. (1), Jörg Hindemith (1), Olaf Berger (B, 1), INKA (1,B), Arnulf Wenning (1), Ralf Bursy (1), Kerstin Rodger (1), Ines Paulke (1), Roland Kaiser, C.C. Catch (1),
Madonna (1), Angelo Branduardi (1), Sade Adu (1), Jürgen Walter, Pascal von Wroblewsky (1), Gerhard Schöne (1),
IC Falkenberg (IC, Ralf Schmidt, 1), Angelika Weiz (1), Chris Norman (1), Petra Zieger & Band (1), Gruppe Rosalili (1), Wolfgang Lippert (1), Gruppe Jessica (1), Rockhaus (1)

WoPo-Artikel: (in Klammern Seitenanzahl, U heißt unvollständig, Geburtsort u./oder –Datum fehlt also dabei)

Herbert Grönemeyer (4, v. Bernhard Hönig, Wopo 15/1987), Gerhard Schöne (5, v. Bernhard Hönig, Wopo 5/86),
Stevie Wonder (4, v. Hönig, 31/85), Tina Turner (4, v. Peter Wicke, 50/86), Michael Jackson (4, v. Wolfgang Martin, 34/84), Bruce Springsteen (4, Andreas Hellwitz, 23/86), Modern Talking (3, v. Hönig, 35/86),
Falco (4, v. Wicke, 7/87), EAV (4, v. Thomas Knauf, 87), Beppo Küster (4, v. Hönig, 44/86)

Es ist insofern eine bemerkenswerte Arbeit, da man hieran die gute Qualität der Musikartikel auch
in den DDR-Zeitschriften erahnen kann. Leider sind diese Sachen meist rettungslos verloren . .
Ich denke da an die NBI („Neue Berliner Illustrierte“), die Frauenzeitung „Für Dich“, andere Ost-Illustrierten
oder Zeitschriften . .. Selbstverständlich wären auch „Zusammenstellungen“ aus „Stern“, „Bunte“, „Quick“ u.
allen anderen, für die Recherche hochinteressant . . . . .

Hat sowas jemand gemacht? Wer besitzt solche Unterlagen mit Ausrichtung: Musik,
die man vervielfältigen oder über die man Auskunft geben könnte?


In einigen Fällen (z.Bsp. „Spiegel-Archiv“) gibt es guten Netz-Zugriff, anderes, z. Bsp. die Musikartikel der Wochenzeitung „Die Zeit“/Frankfurt/M., gibt es in Abständen auch als CD/DVD –Ausgaben. Sehr gute Quellen!

Es gilt immer: Für entsprechende Informationen bin ich sehr dankbar.

Die für Musik prädestinierten Ost-Zeitschriften, „melodie & rhythmus“ u. „neues leben“ (Jugendmagazin)
sammle ich seit langem, werde das auch noch angemessen hier erfassen,

Wie?-da fehlen durchaus noch Ideen.

Auch hier sind natürlich alle Pendants interessant, wie „BRAVO“, „Pop-Rocky“, „GoodTimes“ usw.
Einzelne Ausgaben halte ich seit Jahrzehnten „fest“, leider sind Jahres-Konvolute etc. sehr teuer.
Langfristig möchte ich diese Standards aber komplett haben u. nutzbar machen, einscannen etc.


24. „Schlagerkaleidoskop, Interpreten, Foto’s, Themen“ v. Hans-Jürgen Voigt (Idee & Hg.) ist ein weiteres
Kleinod ostdeutscher Musikbücher. In lockerer Schreibe werden alle Aspekte des DDR-Tanzmusikschaffens Eingangs der 70’Jahre beleuchtet. Das ist hochinteressant, angereichert mit viel Insiderwissen der „Macher“ und schönen,
nicht normierten s/w-Aufnahmen. Mit AuftragsPoesie, mal einem Notenbeispiel und viel Sachverstand wird hier der Schlagerfreund angesprochen. Wie man in der DDR Schlagersänger werden konnte, nach welchem Mechanismen die
DDR-Schlagerbranche rotierte, hier kann man es Kapitel für Kapitel erfahren und verstehen.
Es gibt keinen Registerteil, die immense Fülle biografischer Angaben zu den Künstlern und von Komponisten-/Texterkarrieren sind komplett im Text enthalten,
Als schöne Idee sind Autographen-Faksimiles der Sänger im Innendeckel,
Vorwort: Prof. Dr. Ernst Hermann Meyer (u.a. Komponist, Hochschullehrer u. Musikwissenschaftler, 1905-1988),
Ein Suchbild, eine Doppelseite Künstlerfotos als „Wer ist Wer? steht am Ende.

PappBd./Schutzumschlag, 14,8x20,7 cm, Verlag Lied der Zeit Berlin, 1971, 176 Seiten

Die Kapitel:
„Besuch im (Amiga)Schallplattenstudio“ (v. Wolfgang Brandenstein, Texter) – „Vertraute am Bildschirm“
(TV-Präsenz, v. Ralph Schröter) – „Alle sind Sieger“ (der DDR-Schlagerwettbewerb, v. H.-J. Voigt) –
„Französische Chansonniers und ihre Lieder“ (v. Sonja Svend) – „Wer macht den Schlager?“ (v. Peter Sidow)–
„Was echt ist, ist schön“ (Volkslied, Schlagerlied, Singebewegung, v. Will Horn) –
„Chanson mehr als ein Schlager“ (Gisela May, Kabarett usw., v. Jürgen Degenhardt) –
„Auf zur 1000.!“ („Die Radio DDR Schlagerrevue“, v. Heinz Quermann, ihr Moderator) – „Schlager im Duett“
(Duo’s werden vorgestellt, v. Rudi Werion, Komponist) – „Eine Fachschule für Sänger und solche, die es werden wollen“ („Zentrales Studio für Unterhaltungskunst“ u. seine Arbeit, Klaus-Detlev Hansen) – „Prominente bei uns zu Gast“ (Internationale Gäste, Gerda Ewald) – „Tanzmusik in der Freizeit“ (über Amateurkapellen, Klaus Modrow) –
„Das Arrangement und der Sänger“ (v. Walter Kubiczeck, Orch.-Leiter u. Arrangeur) –
„Der Musical-Schlager und seine Interpreten“ (v. Karl-Heinz Sieber) – „Die Leistung wird gemessen“ (Leistungsstufenregelung u. Berufsausweis, v. Sabine Herrmann) – „Unterwegs in Sachen Musik“
(Auslandsarbeit der DDR-Künstler, v. Lothar Heinke) – „Wir sagen’s musikalisch“ (Schlagerchöre, Dr. Rudolf Lukowsky)

Biographisches/etwas Discografie:
Britt Kersten, Bert Hendrix, Horst Krüger & Sextett, Gerti Möller, Ingo Graf, Rica Deus, Roland Neudert, Helga Brauer, Chris Doerk, Frank Schöbel, Rosemarie Ambe‘, Ingrid Winkler, Charles Aznavour, Yves Montand, Juliette Greco,
Mireille Mathieu, Gilbert Becaud, Jean-Claude Pascal, Nina Lizell, Karin Heyn, Eddi Busch, Die Collins, Christel Schulze, Perikles Fotopoulos, Klaus Schneider, Jürgen Pippig (Walter), Gisela May, Gerry Wolff, Horst Schulze, Manfred Krug, Günter Geißler, Theo Schumann-Combo, Die Kolibris, Ruth Brandin/Volkmar Böhm,
Dagmar Frederic/Siegfried Uhlenbrock, Monika Hauff/Klaus-Dieter Henkler, Gabriele Kluge, Thomas Lück,
Vera Schneidenbach, Jörg Martin, Tilo Amft, Nina Urbano, Josephine Baker, Lili Iwanowa, Rec Dumont, Zsuzsa Koncz, Olivia Molina, Satelliten-Combo, TO Tornado, Femina-Combo, Swingtett 67/Jürgen Heider-Swingtett, Cocktail-Combo, Friedjov Schüler-Sextett, Gipsy, Ina Martell, Michael Hansen, Erzsi Barna, Peter Wieland, Peter Oelschlegel,
Lutz Jahoda, Helga Zerrenz, Petra Böttcher, Edith Haas, Orch. Alfons Wonneberg, Andreas Holm, Erika Janikowa,
Fontana-Sextett, Thomas Natschinski & Gruppe, Fred Frohberg & Ensemble 67,
Gerd Michaelis-Chor & Eva-Maria Bitomski, Edita Pjecha & das Drushba-Ensemble,



Die „Spaßfraktion“ im Schlager-Buch.

Eine überschaubare Gruppe von Dutzend-Schreibern „beschenkt“ die Interessierten seit geraumer Zeit mit Büchern im Jahrestakt, die niemand braucht, schon gar nicht der sortierte Oldiefreund.
König, Max & Moritz und einige andere basteln „Schlager-Märchen“ engros,

Für ALLE hier gilt: Wenn die Autoren wenigstens Witz und Humor zeigen würden, aber Fehlanzeige.

Ich will hier nur lose erwähnen, was ich mir im Laufe der Zeit aufgrund des meist geringen Preises
„eingetreten“ habe:

-„Schlager, die wir nie vergessen“, Verständige Interpretationen, v. Rainer Max & Rainer Moritz (Hg.),
Reclam Verlag Leipzig, Reclam-Bibliothek 1583, einzelne s/w-Abbildungen, 300 S., 1997

Etwa 60 bekannte Schlager werden von Herausgeber-Paar und weiteren bekannten Publizisten analysiert, kommentiert, seziert, erklärt und dabei größtenteils der Lächerlichkeit preisgegeben ..
Das liest sich zuweilen durchaus humorig und nachdenklich, wartet mit Zeitbezug und hübschen Fakten auf, ein Lesebuch, ist aber letztlich überflüssig, da kein engagierter Oldiefreund jemals Schlagertexte ernst nehmen wird. Für Recherchen ist das absolut unbrauchbar.
Eine hübsche, kleine, meist Drei-Vier-Minuten-Kurzweil, ne‘ schöne Melodie, gute Instrumentalisten und Stimmen,
das ist ein guter Schlager, nicht mehr – nicht weniger.
Denn ein Schlagertext ohne die Musik dazu ist eh‘ nur so interessant und
gültig wie knochentrockene Garkartoffeln ohne Alles. Schlager-Lyrik-Bände interessieren mich nicht.


-„Deutscher Schlager“, Ein Fröhliches Wörterbuch“ v. Lukas König & Thomas Plaßmann,
Tomus-Verlag GmbH München, 100 S., 1999,
bietet in alphabetischer Form kleine „Abrisse“ zur Vita bekannter Sänger (mittel fehlerbehaftet),
eine willkürliche Beimengung obskurster Begriffe, seltsame Cartoons u. Illustrationen v. T. Plaßmann.

Überflüssig . . .das ist alles, nur nicht „fröhlich“ sondern eher oberpeinlich, ein Rohrkrepierer in Vollendung.
Schade um das gute Papier, den schönen Einband, um jeden Baum, der dafür . . .

-„Schlager“, Reihe: Kleine Philosophie der Passionen, v. Rainer Moritz, bietet von S. 123-125 eine liebevolle Erwähnung und Werbung für unser altes „memory“-Magazin, allein, das ist schon das einzig
Positive, ansonsten bietet das Werk wenig Erhellendes, dazu sind die Ansichten u. Beiträge des
Herrn Moritz doch allzu banal, dtv-Deutscher Taschenbuch-Verlag, München, 126 S., 2000

Braucht keiner, wimmelt es doch von Oberflächlichkeit, einige erwähnte Schlager-Titel und –Texte sind schlichtweg falsch, man hat den Eindruck, hier hat einer nicht wirklich „zugehört“, das ist alles SO aufgesetzt.

-„Das Schlager Kult-Buch“, 100 Jahre Deutscher Schlager, v. Lukas König, serviert im „Parforce-Ritt“ durch die Schlagerentwicklung König’sche Aufsätze zur Geschichte, zu einigen handelnden Personen und
allgemeinen Tendenzen im deutschen Schlagergeschäft, König/Ultrus Verlag, 2002, 150 Seiten.

Nicht wirklich zu empfehlen, da eindeutig: „Zu viel gewollt – nichts erreicht“ wurde. K. gibt sich als
Insider, der aber nichts wirklich richtig „weiß“ oder nur Interessantes berichten könnte, so ist‘s ein fabulieren mit angelesenen Halbwahrheiten und Drechseleien. Der Leser bleibt meist ratlos zurück, ein Stil-Mix dazu.

-„Und das Meer singt sein Lied“, Schlager von Sehnsucht und Ferne, v. Rainer Moritz, ist von einigen maritim ausgerichteten Verlagen (u.a. „mare“) wegen seines Thema’s übernommen worden.
Das ist aber leider kein Qualitätsurteil. M. fabuliert und schwadroniert hier in seiner bekannten Art über etwa 350 vorwiegend deutsche, auch internationale Schlager. Dazu gibt’s ab und zu eine kleine Zeitungsdruck-Coverabbildung,
ein Namens- und Titelregister.
TB, mieses Paper, mieser Satz, S. Piper Verlag München – Zürich, 2005, 191 S.

Da sind gelegentlich schon „wichtige“ Gedanken drin, etwa zum Zeitbezug, auch manches sicher durchaus ehrlich gemeinte Lob. Trotzdem ist auch diesem Buch –für mich- zu bescheinigen:
Schade um das Papier, das braucht niemand wirklich, zu banal und einfältig ist es oft.
Ich hätte von Herrn Moritz gerne mal gehört, welche „Zielgruppe“ er hier u. woanders „im Auge“ hatte.


Auch diese „Schmuddelecke“ hier am Ende wird noch umfangreicher werden . .(hoffentlich nicht viel . . .)


soweit erstmal, ich setze in loser Folge fort . . .

PS: Ich hoffe, man kann hier unbegrenzt editieren, im selben Text weiterschreiben und es gibt keine Höchstzahl an Aufrufe, an Zeichen für so einen Forumsbeitrag. Vielleicht könnte mich dann einer unserer fleißigen Techniker (@Avo, hilfst Du mir hier Bitte?) mal informieren, falls es da Grenzen des Machbaren gibt. Mir ist als Redakteur die Form nunmal auch wichtig, wer kann schon aus seiner Haut.

Die vorstehende Frage stand nun mehrere Monate hier, von Anfang an,
niemand, der es weiß, hatte mal reagiert!, heute, 16.3.2010, hat sich diese Frage nun selbst beantwortet!

NEIN!! Man kann leider nicht unbegrenzt lange Beiträge machen, bei 60 000 Zeichen ist Schluß . .
(ich hatte schon 68540 Zeichen "angesetzt" . ., zum Glück kein Arbeitsverlust, in "Word" zwischengespeichert).

So mache ich nun heute einen zweiten Teil der "Schlagerbücher" auf . . .


LG aus Berlin,
Peter
Zuletzt geändert von Musikpepe am Dienstag 16. März 2010, 03:18, insgesamt 8-mal geändert.
"Es ist schwer zu versteh'n, doch es trifft immer den,
der am wenigsten Schuld hat am ganzen Gescheh'n"

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Meine Schlager-Bücher, 6. Ausgabe ab heute . .

Beitrag von Musikpepe » Mittwoch 17. Februar 2010, 04:39

Liebe Oldiefreunde,

ich habe heute weitere Schlager-Bücher mit biografischen Angaben gelistet, nun schon zum 6. Mal.

Weitere allgemeine Schlager-Werke, z.Zt. etwa 10, harren noch der Listung, für die anderen,
bereits gelisteten Bücher werde ich auch nach u. nach die kompletten Künstler-Listen veröffentlichen,
bzw. die vorhandenen Eintragungen ergänzen.

Meine Absicht ist hierbei, JEDEM (Besucher/Nutzer/Registrierten Benutzer=Memoryfreund) die Gelegenheit
zu geben, SOFORT u. ausschließlich über unsere Suchfunktion (zunächst!) einen Hinweis finden zu können,
in welcher Publikation, die jemals wo erschienen ist, ER SEINEN KÜNSTLER wiederfinden könnte . .

So läßt sich vieles an Recherche vereinfachen, jeder einzelne kann entscheiden, ob die Beschaffung
dieses oder jenes Werkes sich für Ihn lohnt, der Aufwand und die Kosten dessen auch wert sind.

Ich verhehle nicht, daß ich etwas traurig darüber bin, hierzu so gut wie gar kein Feedback von Euch zu
bekommen, zu allen gelisteten Büchern im Thread "Musik zum Lesen" gerade mal eine bis jetzt,
dafür aber eine um so interessantere Ergänzung! . . . . (Danke @mikecv)
Jetzt schon monatelang "Allgemeine Antworten keine" . . .
Naklar bemerke ich die Zugriffe, nur daran läßt sich u.U. sehr wenig ablesen.
Und - ich hatte gehofft, von Euch zumindest Hinweise/Ergänzungen auf weitere Bücher zu bekommen . . .

Oder empfindet Ihr diese Auflistungen als sinnlos/nutzlos? Sind meine geäußerten Meinungen zu den Büchern so
eindeutig, merkwürdig, falsch oder langweilig, je nach dem, daß niemand (bitte, @mikecv, Dich ausgenommen . .)
auch nur Lust zu einer Ergänzung, zu einer Erwiderung, oder gar zu interessantem Streit u. Diskussion hätte?

Ich habe noch viele ähnliche Veröffentlichungen in den nächsten Monaten vor. Sofern ich die Zeit finde, meine Freizeit!.

Viele interessante Auswertungen lassen sich doch darauf aufbauen:
z. Bsp. Chroniken/Zeit-Tafel, Gesamtliste Künstler u. Veröffentlichungen, alphabetisch . .,
modularer Aufbau zu Biographien usw. usw., Auch Abb. der Bücher könnte ich einstellen, hier? Besser: Woanders?

Damit unsere Seite hier immer interessanter und gehaltvoller wird, zum Nutzen für jeden Oldiefreund,
und -in jede Richtung . . !- Vielen viel Zeit erspart wird, die Erlangung von Informationen immer bequemer wird.

Ich werde nicht müde werden, es würde mir aber viel mehr Spaß machen,
wenn endlich etwas Resonanz von Euch käme. So habe ich heute wieder eine Frage mit eingestellt,
zu "Sammel-Alben mit SchlagerBildern", wer immer da irgend etwas hat oder weiß? . . .


LG aus Berlin,
Peter
"Es ist schwer zu versteh'n, doch es trifft immer den,
der am wenigsten Schuld hat am ganzen Gescheh'n"

http://www.ulrichroski.de U. Roski, 1944-2003

Geli
Beiträge: 97
Registriert: Mittwoch 24. Juni 2009, 11:44
Wohnort: München

Re: Meine Schlager-Bücher, 6. Ausgabe, 16.02.2010

Beitrag von Geli » Mittwoch 24. Februar 2010, 14:55

Also, ich finde es unglaublich, was Du Dir für eine Arbeit gemacht hast! Erstmal vielen Dank dafür. Es sind ja viele nützliche Hinweise dabei. Es ist wirklich toll, wenn man, wie Du es nennst "seinen Künstler" so einfach wie möglich finden kann.
Ich kenne nur wenige der aufgelisteten Bücher und habe selber nur eines. Allerdings kommt das daher, weil mich mehr die Musik interessiert als das ganze Drumherum - aber manchmal ist man ja doch neugierig, wer wann was gesungen hat und vor allem auch auf die Anekdötchen und Geschichten am Rande usw.
Leider habe ich zu wenig Zeit für sowas, solange ich noch den ganzen Tag arbeite, aber vielleicht ist das ein Ziel für's Rentenalter, sich intensiv mit solchen interessanten Dingen zu befassen... Da hab ich aber noch ca. 15 Jahre hin. Inzwischen werde ich mir mal doch noch das eine oder andere der von Dir genannten Bücher zulegen und drin schmökern.
Leider kann ich gar nichts dazu beitragen, z. B. zu der Frage mit dem Sammelalbum mit Schlagerbildern oder was auch immer.

Wenn ich mir eine kleine Anmerkung erlauben darf, ohne dass Du es persönlich nimmst: Manch einen Leser haben Deine (wie gesagt für mich ehrlich sehr informativen) extrem langen Beiträge vielleicht ein bißchen erschlagen...! Man liest die ersten 50 Zeilen noch relativ aufmerksam, aber dann ermüdet man doch etwas, überfliegt es mehr oder weniger, und mir ist es jedenfalls so gegangen, dass ich es dann immer mal wieder häppchenweise weitergelesen habe.
Soll aber keine Kritik sein! Ich bewundere es sehr, wenn sich jemand so reinhängt. Aber es ist tatsächlich schade, dass so gut wie keine Resonanz kommt...
Besteht denn tatsächlich nicht soviel Interesse an dem Thema oder wissen die meisten nicht, was sie auf soviel kompetente (nicht ironisch gemeint!) und detaillierte Informationen für Kommentare geben sollen? :wink:

Grüsse an alle Forum-Nutzer,
Geli

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Musikpepe
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Meine Schlager-Bücher, 7. Ausgabe, 11.03.2010 ab heute neu .

Beitrag von Musikpepe » Donnerstag 11. März 2010, 06:10

Und weiter, Memoryaner,

wieder 4 neue Schlager-Publikationen, zugegeben etwas zu ostlastig. Das wird in Kürze anders werden,
ein Standardwerk der westlichen Starszene, 1000 Biografien beinhaltend, wird mit allen Namen !!
eingefügt, etwa 15 weitere Schlagerbücher werden folgen, der gegenwärtige Stand.

Das heißt, es ist absehbar, das dieser Beitrag in Gänze noch etwa doppelt so lang werden wird,
bis der Iststand aus wichtigen Werken meiner Bibliothek erreicht ist.
Ich kann wie immer, nur Euch Alle bitten, vielleicht auch einmal eine kurze Meinung abzugeben,
Kritik zu äußern, Wünsche vorzutragen usw.
Ich werde auf alles eingehen, umsetzen, was mir machbar ist !! Der Nutzeffekt muß im Vordergrund stehen!

@Geli
Liebe Geli,
ich habe mich riesig über deinen Beitrag, deine so aufrichtig gemeinte Anerkennung gefreut.
Du machst mir wirklich Mut und gibst mir viel Freude mit. Kann ich alles sehr gut brauchen um nicht nachzulassen,
nicht zu müde zu werden einmal durchdachte Pläne und Vorhaben auch anzugehen. Ich habe noch vieles vor!

Zu deiner Kritik, die Crux mit den langen Beiträgen . .
Ja, ich wollte mal Schriftsteller werden, ein zweiter Fallada, sowas in der Schreibe, das kann ich nicht leugnen,
die kurze Form ist meine Stärke nicht. Es sollten bei mir immer Erzählungen und Romane sein!

Das ist unbestritten die Schwäche meiner Arbeit, die gewählte Verfahrensweise und die ungeheure Fülle
von biografischen/historisch-sachlichen Druckschriften zum "Schlager" lassen einfach keinen Ausweg zu.

@Alle
Als Trost kann ich nur darauf hinweisen, das niemand den ganzen Artikel lesen muß. Beschränkt man sich nur
auf die aktuellen Ausgaben, liest immer mit den neuesten Einträgen mit, sollten Aufwand und nötige Konzentration niemanden ernsthaft überfordern.
Ich gebe auch zu bedenken, es ist in erster Linie ein Datenspeicher. Benutzt die Suchfunktion unserer Seite,
es werden nur die jeweils relevanten Einträge angesteuert.
Von hier könnt Ihr jederzeit zum "Querleser" werden und Euch die individuell benötigten Informationen zusammenstellen.

Jedem viel Erfolg dabei . .

Mit frdl. Grüßen aus Berlin,
Peter

Ich schließe aber nicht aus, alles nochmal grundlegend zu überarbeiten und neu zu sortieren.
"Es ist schwer zu versteh'n, doch es trifft immer den,
der am wenigsten Schuld hat am ganzen Gescheh'n"

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gerd
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Re: Meine Schlager-Bücher, 7. Ausgabe, 11.03.2010

Beitrag von gerd » Donnerstag 11. März 2010, 09:27

ich will nur mal danke sagen für die viele arbeit die du dir machst.
Um zur Quelle zu kommen mußt du gegen den Strom schwimmen.

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